Magdeburg

Dom St. Mauritius und St. Katharina

Der Magdeburger Dom ist das Wahrzeichen der Landeshauptstadt, der erste gotisch konzipierte Bau einer Kathedrale auf deutschem Boden sowie einer der größten Kirchenbauten Deutschlands überhaupt. Seine Ursprünge gehen zurück in das Jahr 937, als Otto I. ein Kloster zu Ehren des Heiligen Mauritius gründete, dessen Kirche er ab 955 erweitern und im Jahr 968 zur Kathedrale erheben ließ. Im Jahr 1207 wurde der ottonische Dom bei einem Stadtbrand sehr stark zerstört. Erst 1362 konnte der gotische Kathedralbau geweiht werden, die 101 Meter hohen Westtürme der Kathedrale sind sogar erst im Jahr 1520 vollendet worden. Seit dem Jahr 1567 ist der Dom evangelisch.

Der heutige Besucher des Domes von Magdeburg erlebt einen monumentalen Bau, der einmalige originale Ausstattungsstücke von internationalem Rang aus fast allen Kunstepochen enthält: die originale Grablege Kaiser Ottos I. und seiner ersten Gemahlin Editha, frühgotische Sandsteinskulpturen, darunter die berühmten Portalfiguren der klugen und törichten Jungfrauen, das mit hervorragenden Schnitzarbeiten versehene Chorgestühl der Domherren aus dem 14. Jahrhundert sowie Renaissancebildwerke bis hin zu Werken des 20. Jahrhunderts.

Magdeburger Dom

  • Rollstuhlfahrer
  • geheingeschränkte Personen
  • Lernbehinderte

Kontakt

Am Dom 1
39104 Magdeburg

Telefon: 0 391/5410436


Weitere Sehenswürdigkeiten